Logo place2tex

Das Innovationsnetzwerk der Textilbranche

Förderprogramme

Sie möchten ein neues Projekt verwirklichen, es fehlt Ihnen aber noch an den nötigen finanziellen Mittel? Dann suchen Sie doch zunächst nach einem passenden Förderprogramm - oftmals findet sich in den unzähligen, öffentlich ausgeschriebenen Förderprogrammen ein passendes.

Förderprogramme sind verbindliche Regeln für die Vergabe von Fördermittel, die durch die öffentliche Verwaltung aufgestellt werden.

Mit diesen Programmen verfolgt der Staat bestimmte wirtschaftliche und politische Ziele indem er Rahmenbedingungen für das Beantragen öffentlicher Fördermittel schafft. Verschiedene Fördergebiete (Bundesländer) und Förderbereiche, wie beispielsweise Forschung & Innovation oder Regionalförderung werden in den diversen Programmen behandelt, die schlussendlich in geförderte Projekte münden sollen. 

Wer ein Projekt angehen möchte, das passende Programm gefunden hat und eine Förderung beantragen möchte, muss also prüfen ob und welche Richtlinien für die Vergabe zutreffen. Auch wenn die finanziellen Mittel meist nicht kostenfrei vergeben werden ist es typisch für öffentliche Förderdarlehen, dass sie u.a. günstige Zinsen, lange Laufzeiten und eine oft tilgungsfreie Anlaufphase beinhalten. Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es u.a. zusätzlich speziell zugeschnittene Förderungen, wie den Innovationsgutschein, dieser unterstützt Mittelständler bei der Planung,

Entwicklung, Umsetzung und Weiterentwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen oder Produktionsverfahren und deckt bis zu 80% der Ausgaben.

In Deutschland gibt es zur Zeit zwischen 1.500 und 2.000 verschiedene Förderprogramme, durch die unterschiedliche Personen, Unternehmen, Institutionen oder Regionen unterstützt werden sollen. Die öffentliche Förderprogramme unterteilen sich in Programme des Bundes, der Länder und der EU. 

Hier können Sie nach einer passenden Förderung suchen:
www.foerderdatenbank.de

Quelle:
www.foerderland.de
www.franchiseportal.de

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert lösungsorientierte Projekte zum Schutz der Umwelt. 

Innerhalb von 12 Förderthemen und der themenoffenen Förderung werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Bereichen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation sowie Natur- und Kulturgüterschutz gefördert. Für Unternehmen, Vereine und ähnliche Organisationsformen werden in der Regel 50% der Projektkosten übernommen. Bei Anträgen von Hochschulen werden hingegen bis zu 100% der Projektausgabe unterstützt. Die Antragstellung ist kontinuierlich möglich. Auch eine zweistufige Antragstellung, mit einer kurzen Skizze des Vorhabens und der anschließenden Einreichung des Antrags, wird akzeptiert. Die Förderung ist sowohl für Einzel- als auch für Kooperationsprojekte möglich. Die detaillierten Kriterien für eine Förderung sind in den Förderleitlinien beschrieben

Die Beratung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erfolgt fachkompetent und serviceorientiert. Dabei legt die Stiftung großen Wert auf Unabhängigkeit sowie parteipolitische Neutralität. Das Hauptaugenmerk liegt auf der ergebnisorientierten Beratung durch fachlich kompetente, interdisziplinäre Teams sowie auf der weiteren Qualifizierung der Projekte durch Begleitung der Antragsstellenden von der Projektskizze bis zur Realisierung. Bei besonders gelungenen Projekten wird bei der Kommunikation der Projektergebnisse unterstützt. 

Die Auszahlung der ersten Fördermittelrate erfolgt zu Projektbeginn als Vorschusszahlung. Weitere Fördermittel gibt es je nach Projektfortschritt nach Vorlage finanzieller Zwischennachweise. Ein finanzieller Schlussnachweis sollte drei Monate nach Projektabschluss vorliegen. Zu den Berichtspflichten der Antragsteller zählen Zwischenberichte, ein Projektkennblatt sowie ein Abschlussbericht, spätestens drei Monate nach Projektabschluss.

Das L-Bank unterstützt in Zusammenarbeit mit der KfW Bankengruppe betriebliche Vorhaben zur Digitalisierung mittelständischer Unternehmen.

Gefördert werden:

  • die Digitalisierung von Produktion und Verfahren,
  • die Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen sowie
  • Strategie und Organisation.

Ziel ist es, mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige freier Berufe mit bis zu 100 Beschäftigten. Das zu fördernde Vorhaben muss am Standort Baden-Württemberg durchgeführt werden. Das Vorhaben muss einen erheblichen Digitalisierungsfortschritt für das Unternehmen erwarten lassen. Die Gesamtfinanzierung muss gesichert sein. Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der EU, Umschuldungen und Sanierungsfälle sowie Projekte in der Land- und Forstwirtschaft, in der Fischerei und Aquakultur (Primärproduktion).

Die Förderung erfolgt in Form eines langfristigen zinsverbilligten Darlehens sowie durch einen Tilgungszuschuss.

Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% des Finanzierungsbedarfs, jedoch max. 100.000 EUR. Die Bagatellgrenze liegt bei 10.000 EUR.

Der Tilgungszuschuss beträgt bei Darlehen von 10.000 EUR bis einschließlich 50.000 EUR: 5.000 EUR, bei Darlehen über 50.000 EUR bis 100.000 EUR: 10% des Bruttodarlehensbetrags.

Je nach Verfügbarkeit von Fördermitteln kann die Höhe des Tilgungszuschusses angepasst werden. Ein Unternehmen kann die Digitalisierungsprämie nur einmal innerhalb von zwei Jahren erhalten, unabhängig ob der Höchstbetrag schon ausgeschöpft ist oder nicht. Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der Antragsformulare an die L-Bank zu richten.  

Das Programm dient der Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben sowie von Investitionen und Betriebsmitteln innovativer Unternehmen. Gefördert wird der Finanzierungsbedarf im Zusammenhang mit einem Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben sowie der gesamte Finanzierungsbedarf innovativer Unternehmen. Ziel ist es, die Finanzierung und Durchführung produktiver Investitionen zu fördern sowie den verbesserten Zugang zu Finanzierungen sicherzustellen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Privatbesitz mit einem Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. EUR und Angehörige der Freien Berufe mit Sitz in Deutschland.

Imagine, Explore, Develop.

Das Innovation Camp BW richtet sich primär an Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg. Während eines in der Regel 3-wöchigen Programms werden die Teilnehmer in das Ökosystem des Silicon Valley eingeführt, arbeiten an konkreten Herausforderungen der Digitalisierung und knüpfen wertvolle Geschäftskontakte. Die Programme in 2019 finden ab dem 11. März, 15. Juli und 21. Oktober statt und werden durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziell gefördert.

In einem individualisierten Programm lernen Sie, wie sich disruptive Geschäftsmodelle und Technologien aus dem Silicon Valley auf Ihre Industrie auswirken und sich zum Vorteil für Ihr Unternehmen nutzen lassen. In interaktiven Workshops und Startup-Besuchen vermitteln Ihnen ausgewählte Mentoren erprobte Innovationsmethoden des Valleys, die Ihrem Unternehmen einen entscheidenden Vorsprung verschaffen.

Leistungen

  • 5-tägiges Bootcamps und Expertenworkshops
  • Firmenbesuche
  • Arbeitsplatz im Co-Working Space in San Francisco
  • Organisation von individuellen Gesprächsterminen
  • Organisatorische Unterstützung 
  • Attraktives Rahmenprogramm
Investment

  • Reise- und Übernachtungskosten
  • Eigenanteil an den Programmkosten abhängig von Unternehmensgröße und jährlichem Umsatz
  • i.d.R. drei Wochen Zeit (das Programm kann um eine Woche verkürzt oder verlängert werden)

Das Programm wird finanziell vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt.

Die Innovationsgutscheine des Landes Baden-Württemberg werden für innovative Projekte ausgegeben. Die Förderung ist umfangreicher bei Start-up’s oder Digitalisierungsprojekten. Bei etablierten Unternehmen können bei einem recht umfangreichen Aufwand bei der Beantragung gestaffelt bis max. 10.000 € betragen werden. 

Investitionen in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen 

Das neue Investitionszuschuss-Programm ist ein wichtiger Bestandteil der Mittelstandsstrategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Das BMWi hat die Seite zum neuen Förderprogramm „Digital Jetzt“ freigeschaltet, über die ab August 2020 Anträge für die zwei Module Investitionen in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen online gestellt werden können.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit 3 – 499 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente). Mit dem Förderantrag muss ein Digitalisierungsplan eingereicht werden. Dieser beschreibt das Digitalisierungsvorhaben, enthält den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen. Die Investition muss in einer Betriebsstätte/Niederlassung in Deutschland erfolgen und darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen worden sein. Eine Investition binnen zwölf Monaten nach Bewilligung ist vorgesehen und ein Verwendungsnachweis ist nach der Investition einzureichen.

Über die Module

Fördermodul 1: „Investition in digitale Technologien“

Dieses Modul unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens. Gefördert werden Investitionen in digitale Technologien und damit verbundene Prozesse und Änderungen im Unternehmen. Diese Investitionen müssen vom Antragsteller konkret benannt werden. Hierzu gehören insbesondere Hard- und Software, welche die interne und externe Vernetzung der Unternehmen fördern, zum Beispiel unter folgenden Aspekten: Datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Anwendungen, Big Data, Sensorik, 3D-Druck sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

Fördermodul 2: „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“
Dieses Modul unterstützt Unternehmen dabei, Beschäftigte im Umgang mit digitalen Technologien weiterzubilden. Gefördert werden Investitionen, die die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens verbessern – insbesondere bei der Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie im Unternehmen sowie bei IT-Sicherheit und Datenschutz, aber auch ganz grundsätzlich zu digitalem Arbeiten und den nötigen Basiskompetenzen. Das Qualitätsniveau der Weiterbildungsanbieter muss durch eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder eine Akkreditierung nach AZAV belegt sein.

Unternehmen können in einem oder in beiden Modulen eine Förderung beantragen.

Welche Investitionen sind nicht förderfähig?

  • Standard-Software (übliche Betriebssysteme oder Bürosoftware)
  • Standard-Hardware, die nicht direkt im Bezug zum Digitalisierungsvorhaben oder den Förderzielen steht
  • Ersatz- oder Routine-Investitionen, z. B. zusätzliche Computer für eine wachsende Mitarbeiterzahl oder Updates von Software ohne grundlegende neue Funktionen
  • Erstmalige Grundausstattung mit Informations- und Kommunikationstechnologie;
  • Zusatzausgaben wie z. B. Personal-, Verwaltungs- und Reiseausgaben des antragstellenden Unternehmens
  • Leistungen von Unternehmen, die mit dem antragstellenden Unternehmen verbunden sind – z. B. über eine Konzernstruktur
  • Einsatz von eigenen Entwicklungskapazitäten für Innovationen des antragstellenden Unternehmens
  • Beratungsleistungen, insbesondere zur Erstellung des Digitalisierungsplans

Über die Förderhöhe

Die maximale Fördersumme beträgt 50 000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie bis zu 100 000 Euro pro Unternehmen betragen. Die minimale Fördersumme beträgt 17 000 Euro in Modul 1 und 3 000 Euro in Modul 2.

Der Förderzuschuss bemisst sich anteilig an den Investitionskosten des Unternehmens. Die Förderquote (in % der Investitionskosten) ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begrenzen, gelten für alle bis zum 30. Juni 2021 eingehenden Anträge höhere Förderquoten. Danach gelten die ursprünglich vorgesehenen Förderquoten.

 

Antragstellung
bis 30.06.2021

Antragstellung
ab 01.07.2021

Bis 50 Beschäftigte

bis zu 50 %

bis zu 40 %

Bis 250 Beschäftigte

bis zu 45 %

bis zu 35 %

Bis 499 Beschäftigte

bis zu 40 %

bis zu 30 %

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Förderquote erhöht werden, und zwar:

  • Wenn mehrere Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette bzw. eines -netzwerks arbeitsteilig miteinander kooperieren und gleichzeitig in Digitalisierung investieren – z. B. in unternehmensübergreifende IT-Geschäftskonzepte. Da mit der Digitalisierung die Beziehungen zu Lieferanten, Auftraggebern und Kunden effizienter gestaltet werden können, sollen die Vernetzung und das Denken in Netzwerken besonders unterstützt werden (+5 %).
  • Investitionen im Bereich IT-Sicherheit, inklusive Datenschutz (+5 %).
  • Investitionen in strukturschwachen Regionen (+ 10 %).

Mehrere parallel laufende Anträge sind nicht möglich. Eine erneute Antragstellung ist nach Beendigung des laufenden Projektes einschließlich der abschließenden Prüfung des Verwendungsnachweises möglich.

 

Das Programm „MikroCrowd“ ermöglicht Gründern in Baden-Württemberg den wesentlichen Zugang zu ausreichend Startkapital und Know-how durch ein vorbereitendes Coaching in Business und Marketing. „MikroCrowd“ verzahnt dabei neue und etablierte Formen der Gründungsfinanzierung, konkret ein L-Bank Darlehen mit einer Finanzierung durch Crowdfunding. Zielgruppe sind unter anderem junge Gründer und Querdenker aus web- und logistikbasierten Start-ups. Gründungen im Bereich Digital Services, Arts & Crafts, Design, Food, Mode, Ökologie oder Kommunikation stehen dabei im Fokus.

Auf einer neuen Plattform für Crowdfinanzierung können Gründungswillige ihre Projekte nach einer Beratung durch die L-Bank und ihre Partner online platzieren und vorstellen. Nach positiver Prüfung der Idee startet die Crowdfunding-Phase, in der die Funding-Schwelle erreicht werden muss. Diese entspricht mindestens 50 Prozent des Finanzierungsbedarfs. Wird das Fundingziel nicht erreicht, kommt keine Finanzierung zustande. Haben sich genügend Unterstützer gefunden, kann ergänzend ein Darlehen in Höhe von bis zu 50 Prozent (maximal 10.000 Euro) gewährt werden. Das Besondere daran ist, dass eine Unternehmens- bzw. Produktidee somit bereits vor dem Unternehmensstart vor einer breiten Öffentlichkeit gepitcht werde und die Gründungswilligen damit bereits ein realistisches Feedback erhalten, ob und wie ihre Geschäftsidee am Markt ankommt.

Alternativ zur Crowd-Variante kann nach der Gründungsberatung auch ein Direktdarlehen der L-Bank über max. 80 Prozent des Finanzierungsbedarfs beantragt werden. Der max. Finanzierungsbedarf im Rahmen dieser Mikrofinanzierung beträgt 12.500 Euro – in der reinen Fremdkapitalvariante kann das Start-up Unternehmen somit einen Direktkredit über 10.000 Euro von der L-Bank erhalten. Diese zweite Variante soll vor allem Gründungsvorhaben abdecken, die weniger Crowdfunding-geeignet sind, zum Beispiel unternehmensnahe Entwicklungs- oder Beratungsdienstleistungen.

Mit dem bundesweit einmaligen Projekt „Patent-Coach“ unterstützt das Wirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Patentstrategie.

Zum 1. April 2019 startet das Projekt „Patent-Coach“, mit dem das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Patentstrategie unterstützt. Bei Sprechtagen, die gemeinsam mit dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg und den Innovationsberaterinnen und -beratern der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern geplant wurden, werden KMU sensibilisiert und individuell beraten. Zu dem bundesweit ersten Projekt dieser Art gehören auch eine kostenlose Schutzrechtsstrategieberatung sowie Unterstützungsmaßnahmen zur Ausbildung von firmeninternen Patentmanagern, um die Schutzrechtskompetenz in Unternehmen dauerhaft zu stärken.

„Im globalen Wettbewerb ist eine eigene Schutzrechtsstrategie für Patente, Marken und Designs von existenzieller Bedeutung“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart. „Baden-Württemberg ist im Bundesvergleich seit Jahren führend bei Patentanmeldungen. Doch dafür sind in erster Linie die Großunternehmen verantwortlich. Mit unserem Projekt „Patent-Coach“ wollen wir gezielt kleinere Unternehmen beim Aufbau eines professionellen Patentmanagements unterstützen, damit diese nicht den Anschluss verlieren.“

Das Projekt „Patent-Coach“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen im Land mit bis zu 500 Beschäftigten und maximal 100 Mio. Euro Umsatz pro Jahr, die ihre Schutzrechtsstrategie verbessern oder neu aufbauen möchten. Die individuellen Beratungen können über die Innovationsberatungsstellen der zuständigen Industrie- und Handelskammer beantragt werden. Jede IHK verfügt über ein begrenztes Kontingent von Beratungsgutscheinen des Wirtschaftsministeriums, die in der Reihenfolge der Beantragung vergeben werden.

Das Patent- und Markenzentrum als Ansprechpartner für alle Fragen bezüglich des gewerblichen Rechtsschutzes in Baden-Württemberg betreut das Projekt „Patent-Coach“ für die kommenden vier Jahre. Es stellt seinen Besuchern zudem kostenfreie und umfassende Recherchemöglichkeiten zu Patenten, Marken und eingetragenen Designs zur Verfügung. Das Projekt wird auch im Rahmen des jährlichen Kongresses „Tag der gewerblichen Schutzrechte“ am 3. Juli 2019 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft vorgestellt.

Lesen Sie hier mehr über die Angebote des Patent- und Markenzentrums Baden-Württemberg.

Das Projekt Popup Labor BW ist ein Vorhaben, das vom Technologiebeauftragten der Landesregierung  Baden-Württemberg konzipiert wurde. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert das Popup Labor BW im Rahmen des Projekts „Innovationswerkstatt Baden-Württemberg für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“. Fraunhofer IAO betreibt die Microsite popuplabor-bw.de und kuratiert die Umsetzung der Pop-Up-Labore, die auf Zeit an unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg stattfinden.

Vier Alleinstellungsmerkmale

  1. Popup Labor BW ist eine Werkstatt auf Zeit, in der kleine und mittlere Unternehmen (KMU) innovative Technologien, neue Geschäftsmodelle und agile Organisationsformen kennen und einsetzen lernen. Kurzum: KMU können hier Wirtschaft und Digitalisierung über das Tagesgeschäft hinaus neu denken und gestalten.
  2. Zielgruppe sind branchenübergreifend alle KMU in Baden-Württemberg: Unternehmer/innen, Mitarbeiter/innen, Auszubildende, Studierende, Start-ups etc. Plus ihre erfolgs- und zukunftskritischen Schnittstellen, die sie zu Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft haben.
  3. Popup Labor BW ist ein Element der innovativen Wirtschaftspolitik im Land und kostenfrei für die Teilnehmenden.
  4. Das Labor kommt zu den Menschen vor Ort. Statt um ungreifbare Globalisierung und entfesselte Märkte geht es um konkrete Chancen und Risiken der digitalen Transformation. Wie können Unternehmen Schritt halten, Tempo aufnehmen und Taktgeber werden – lokal, regional und international? Die Mitmach-Angebote sind niedrigschwellig und ortsnah.

Die Wachstumsfinanzierung bietet Unternehmen, die seit mindestens fünf Jahren am Markt tätig sind, eiin zinsverbilligtes Darlehen für Investitionen in Baden-Württemberg. Die Finanzierung eignet sich, wenn Sie Ihr Unternehmen erweitern, modernisieren, rationalisieren oder umstrukturieren möchten. Auch der Kauf sowie die Verlagerung eines Unternehmen wird Ihnen ermöglicht sowie die Finanzierung von Investitionskosten, Warenlagern oder Betriebsmitteln.

Nicht geeignet ist die Wachstumsförderung für größere Unternehmen ab 250 Beschäftigte oder 50 Mio. EUR Jahresumsatz sowie für die Finanzierung von bereits begonnen Projekten oder die Sanierung und Umschuldung von Unternehmen. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der L-Bank.  

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden.

Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. Das ZIM zielt auf mittelstandsgerechte Rahmenbedingungen und ist auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet.

Die Unternehmen können Forschung und Entwicklung als Einzelprojekte durchführen oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken gefördert. Sowohl bei Kooperationsprojekten als auch bei Netzwerken unterstützt das ZIM auch internationale Partnerschaften.

Einstiegsinformationen sind in der übersichtlichen ZIM-Infobroschüre enthalten. Auch die ZIM-Projektträger beraten zur Förderung. Grundlage der ZIM-Förderung ist insbesondere die seit 15. April 2015 gültige Richtlinie.

Textil vernetzt

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt begleitet insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Textil- und Bekleidungsindustrie, des Textilmaschinenbaus und der angrenzenden wie übergreifenden Branchen in Deutschland bei den aufkommenden Veränderungen im Bereich der Digitalisierung.